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            <title>ÖDP Dingolfing-Landau: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp-dgf-lan.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 17:41:33 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 22 Apr 2026 17:41:33 +0200</lastBuildDate>
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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 21:25:50 +0100</pubDate>
                        <title>Veränderte Kindheit - veränderte Bildung?</title>
                        <link>https://www.oedp-dgf-lan.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/veraenderte-kindheit-veraenderte-bildung</link>
                        <description>Mit einer „etwas anderen“ Abschlussveranstaltung in Rottersdorf setzte die Kreistagsliste ÖDP/Aktive Bürger zur Kreistagswahl einen inhaltlichen Akzent: Im Mittelpunkt stand der Vortrag „Veränderte Kindheit – veränderte Bildung?“ von Prof. Dr. Helga Schneider. Die Professorin der Katholischen Stiftungshochschule München zeigte eindrücklich, wie Digitalisierung und gesellschaftliche Beschleunigung das Aufwachsen von Kindern prägen – mit Chancen, aber auch erheblichen Risiken. Dabei wurde deutlich, dass Mediennutzung, Bildungsgerechtigkeit und kommunalpolitische Verantwortung eng zusammenhängen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zu einer „etwas anderen“ Abschlussveranstaltung zur Kreistagswahl hatte die Kreistagsliste ÖDP/Aktive Bürger zu Wochenbeginn ihre Kandidaten und Anhänger nach Rottersdorf geladen. „Kinder wachsen heute unter grundlegend veränderten Bedingungen auf“, so Prof. Dr. Helga Schneider zu Beginn ihres Vortrags „Veränderte Kindheit – veränderte Bildung?“.</p>
<p>Die Mammingerin lehrt an der Kath. Stiftungshochschule München Kindheitspädagogik. Im Zentrum stand die Frage, wie die gesellschaftliche Beschleunigung und die Digitalisierung das Aufwachsen von Kindern beeinflussen – und welche Konsequenzen sich daraus für Kita, Schule und Kommunalpolitik ergeben. Zu Letzterer stelle Kreisrat Karl Wolf bei der Begrüßung fest, dass die Digitalisierung enorme Mittel beanspruche. Hier müsse es erlaubt sein, jenseits eine gewissen „Digitalisierungshypes“ Prioritäten zu setzen und nach einem pädagogisch sinnvollen Einsatz zu fragen.</p>
<p>Ausgangspunkt für Dr. Schneider war die zunehmende Beschleunigung des Alltags, die längst auch die Lebenswelt von Kindern prägt. „Eng getaktete Tagesabläufe, frühe Leistungsorientierung und permanente digitale Verfügbarkeit führen dazu, dass Kinder schon früh hohen Anpassungsanforderungen ausgesetzt sind. Digitale Medien spielen dabei eine zentrale Rolle: Tablets und Smartphones sind aus dem Alltag vieler Familien nicht mehr wegzudenken und verändern Kommunikations-, Lern- und Freizeitgewohnheiten nachhaltig“, so die Pädagogikprofessorin. Aktuelle Studien würden zeigen, dass bereits Kleinkinder regelmäßig digitale Geräte nutzen. Ein erheblicher Teil der Zwei- bis Fünfjährigen greife wöchentlich auf Tablets zu, während fast jedes zweite Grundschulkind bereits ein eigenes Smartphone besitze oder das der Eltern nutze.</p>
<p>Auch Soziale Medien würden von vielen Kindern nahezu täglich verwendet, dies bei gleichzeitiger Verdrängung klassischer Freizeitbeschäftigungen wie das Lesen von Büchern. Der Vortrag machte deutlich, dass diese Entwicklung nicht alle Kinder gleichermaßen betrifft. „Soziale Unterschiede spielen eine entscheidende Rolle: Eltern mit höherem Bildungsabschluss begleiten und regulieren die Mediennutzung ihrer Kinder häufiger als Eltern, die selbst weniger Bildungschancen hatten. Unregulierter Medienkonsum kann bestehende soziale Ungleichheiten dadurch weiter verschärfen“, so ihre Feststellung.</p>
<p>Neben den möglichen Chancen digitaler Medien – etwa für Bildung, Information und Teilhabe – benannte sie auch deren Risiken. Dazu zählt für sie beispielsweise Bewegungsmangel, Konzentrationsprobleme, Einschränkungen in der sozialen Entwicklung sowie der Kontakt mit nicht altersgerechten oder beängstigenden Inhalten. Insbesondere bei langdauernder Nutzung könnten sich negative Effekte auf die schulischen Leistungen und die sozial-emotionale Entwicklung ergeben.</p>
<p>Angesichts der noch begrenzten Forschungslage plädierte Prof. Schneider für eine Steuerung der Mediennutzung auf der Basis des Vorsorgeprinzips. Kinder unter drei Jahren sollten keinerlei Kontakt zu digitalen Geräten haben. Für den Kindergarten empfiehlt sie allenfalls eine eng begrenzte und begleitete Verwendung digitaler Geräte, im Grundschulalter ebenso.</p>
<p>„Viel wichtiger sind in diesem Alter aufmerksame und gut ausgebildete Erziehungs- und Lehrpersonen, die den Kindern reale Welterfahrungen ermöglichen, vor allem Naturerlebnisse und Spielkontakte mit Gleichaltrigen“, so die Referentin. Solche „echten“ Erfahrungen können zu Bildungsmomenten werden, wenn sie gemeinsam mit den Kindern nacherzählt, vertieft und sachlich eingeordnet werden. Auch Kommunen als Sachaufwandsträger sieht die Referentin in der Verantwortung.</p>
<p>Digitalisierung allein verbessere weder Lernen noch Entwicklung, betonte sie. Entscheidend seien die pädagogische Einbettung, die Qualifizierung der Fach- und Lehrkräfte sowie der Schutz von Kindern und Jugendlichen. Das Ziel müsse darin bestehen, die Chancen digitaler Medien zu nutzen, ohne deren Risiken aus dem Blick zu verlieren, um allen Kindern eine gute Entwicklung zu ermöglichen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kommunalwahl</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 22:32:49 +0100</pubDate>
                        <title>Wichtige Anliegen der Daseinsvorsorge diskutiert.</title>
                        <link>https://www.oedp-dgf-lan.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/wichtige-anliegen-der-daseinsvorsorge-diskutiert</link>
                        <description>Wie gut ist der Landkreis wirklich für die kommenden Jahre aufgestellt? Karl Wolf, Spitzenkandidat der Liste ÖDP/Aktive Bürger, sprach über große Investitionen, demografische Herausforderungen und offene Fragen rund um Infrastruktur und Klinikum – und machte dabei deutlich, wo er dringenden Handlungsbedarf sieht.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Wendelskirchen. </b>Mit einem relativ ausführlichen Bericht stellte Karl Wolf, Spitzenkandidat der Liste ÖDP/Aktive Bürger, in seinem Heimatort Wendelskirchen die Arbeit seiner Fraktion vor. Dabei ging es auch um die Schnittstellen zwischen Landkreis und Gemeinde. Er konnte dazu neben Kreisrat Alois Aigner den Niederviehbacher Gemeinderat Stephan Fuchs begrüßen. Dies mit dem Hinweis, dass man sich, was die Vertretung im Kreistag betrifft, mit der Nachbargemeinde in einem Boot sehe. Sein besonderer Gruß galt dem örtlichen Kandidaten Hans Plötz, der die kurzfristige Organisation des Abends übernommen hatte.</p>
<p>Was die Themen betrifft, beleuchtete Wolf in einem Querschnitt die Aufgaben der Daseinsvorsorge. Man habe die finanziell guten Zeiten genutzt, um vieles auf den Weg zu bringen. So sei Dingolfing-Landau der Landkreis, der in Bayern die meisten Brücken in seiner Baulast habe. Nicht auszudenken, wenn man diese -bei heutigen Preisen- erst jetzt sanieren müsste. So stehe der Landkreis gut da und es freue einen, an wegweisenden Entscheidungen mitgewirkt zu haben. Trotzdem könne Gutes noch besser werden. In „Generationenprojekten“ habe man Schulstandorte mit viel Aufwand neu ausgerichtet und sei, wie beispielsweise an der Realschule Dingolfing dabei, Schulen weiter zu verbessern.</p>
<p>Bedeutung habe für die Gemeinde Loiching auch die Realschule Niederviehbach. Auch hier beteilige sich der Landkreis an der Sicherung des Schulstandortes. Digitalisierung sei in den Schulen zweifelsohne ein wichtiger Bildungsauftrag. Was diese betrifft appellierte er aber, Erfahrungen aus Ländern, die uns um Jahre voraus seien, zu berücksichtigen. Dort rudere man nämlich bereits wieder zurück. Digitalisierung koste den Kommunen als Sachaufwandsträger viel Geld, deshalb müsse das eine oder andere auch evaluiert werden dürfen. Global denken, lokal handeln. Das gelte insbesondere bei Baumaßnahmen. So sei die vermehrte Verwendung von Holz als einheimischem Rohstoff angewandter Klimaschutz.</p>
<p>Ein großer Teil seiner Ausführungen galt den Herausforderungen des demographischen Wandels. Das werde mit aller Wucht ein zentrales Thema der Daseinsvorsorge. Wenn eine versorgungsintensivere ältere Bevölkerung auf weniger Ärzte treffe, erfordere das auch aktives kommunales Handeln. Etwas weiter sei man im Bereich der Pflege, nachdem die Seniorenheime auf den Weg gebracht wurden. Dranbleiben werde man am Thema „neutrales Beratungsangebot“ für pflegende Angehörige, was einige hundert Meter weiter, im Nachbarlandkreis Landshut bereits installiert sei.</p>
<p>Weitere Ausführungen von Wolf galt örtlichen Themen. So der im Rahmen vieler Wahlveranstaltungen diskutierte Radweg an der DGF 8 nach Weigendorf. Er habe sich jedenfalls schon vor Jahren, bevor die Straße grundlegend saniert wurde, für eine Lösung engagiert. Dies hätte günstige Möglichkeiten eröffnet. Passiert sei leider wenig. Vertraglich vereinbart sei, dass die Gemeinden mit „Radwegewünschen“ an den Landkreis herantreten. Bisher sei dort noch kein Radwegebau abgelehnt worden. Insgesamt betrachte man den Landkreis, was Straßen betrifft als erschlossen. Trotzdem sehe man in einigen Bereichen, wie vor Ort bei der DGF 16 Oberspechtrain-Teisbach durchaus sicherheitsrelevante Themen.</p>
<p>Sorge mache weiter die Entwicklung des Klinikums. Für die schlechten Rahmenbedingungen könne man nichts. Hausgemachte Probleme müssten aber in eigener Verantwortung vor Ort abgearbeitet werden. Als „Bürger der Gemeinde“ ging er dann noch auf örtliche Themen ein. So müsse beispielsweise die Frage gestellt werden, ob es wirklich klug sei, vor Jahren erfolgreich ausgesiedelte Sportanlagen wieder zuzusiedeln. Der Stopp durch die Wasserwirtschaft könnte ein geeigneter Zeitpunkt sein, das Projekt zu überdenken. Damit indirekt beim Thema Kläranlage angekommen, wünschte er sich sachliche Diskussionen. Absolute Transparenz von Seiten der Gemeinde -noch vor der Wahl- wäre hier hilfreich, um Spekulationen erst gar nicht aufkommen zu lassen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kommunalwahl</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 17:26:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Unser Landkreis, unsere Verantwortung“ Offizieller Auftakt der Liste ÖDP/Aktive Bürger</title>
                        <link>https://www.oedp-dgf-lan.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/wahlversammlung-oedp-aktive-buerger</link>
                        <description>Auch wenn natürlich der Wahlkampf längstens laufe, so wolle man sich doch in einem offiziellen Auftakt positionieren, so Karl Wolf und Markträtin Dr. Johanna Pix bei der Begrüßung. Diese leitete dann als Spitzenkandidatin ihrer Marktgemeinderatsliste den Abend mit kurzen Ausführungen zur örtlichen Gemeindepolitik ein.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser Landkreis, unsere Verantwortung, unser Engagement</strong> – dieses Leitmotto stehe für die anstehende Wahl, betont Kreisrat Karl Wolf. Nach drei Jahrzehnten der Fraktion ÖDP/Aktive Bürger im Kreistag könne man zu Recht auf gelebte Verantwortung und Engagement verweisen. Wolf nutzte die Gelegenheit, die aus seiner Sicht erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre vorzustellen: <em>„Wir können Landkreis“</em> – das habe man in den letzten Jahren unter Beweis gestellt. Viele Themen wurden bereits vor Jahren angestoßen, auch wenn die Mehrheitsfraktionen sie zunächst oft abgelehnt hätten. Insgesamt habe man die finanziell guten Zeiten genutzt, um vieles auf den Weg zu bringen – etwa im Schulbereich, wo wegweisende Entscheidungen zur Neuausrichtung von Standorten getroffen wurden. Die heutige Schullandschaft könne sich sehen lassen.</p>
<p>Angesichts der erheblichen kommunalen Mittel stehe man besonders bei Investitionen in der Pflicht. Wolf hebt hervor, dass der Landkreis auf Initiative seiner Fraktion hin auf hochwertige, zukunftsfähige Baustandards setzt: <em>„Dazu gehören ein guter Energiestandard, regenerative Beheizung und der vermehrte Einsatz von Holz als Baustoff.“</em> Die Energiewende müsse konsequent fortgesetzt werden, und in Zeiten zunehmender Flächenkonkurrenz dürfe kein Landkreisdach ungenutzt bleiben.</p>
<p>Eine der größten Herausforderungen bleibe der demografische Wandel. So sei es absehbar, dass man in vielen Bereichen auf einen Ärztemangel zulaufe – gerade in einer älter werdenden Bevölkerung mit steigendem Versorgungsbedarf. Hier seien die Kommunen unter Führung des Landkreises gefordert, massiv gegenzusteuern. Im Pflegebereich sei man bereits deutlich vorangekommen: <em>„Der Neubau unserer Seniorenheime ist auf der Zielgeraden“</em>, so Wolf erleichtert. Unter dem Motto <em>„Wenn Bürokratie erdrückt – Pflegende Angehörige entlasten“</em> fordert er dringend ein neutrales Beratungsangebot, wie es in Nachbarlandkreisen bereits etabliert sei.</p>
<p>Kritisch sieht Wolf die Entwicklung des Klinikums. Wolf versprach Unterstützung seiner Gruppierung, wenn es darum gehe, im Rahmen der Krankenhausreform das Beste für die Bevölkerung zu erreichen. Wenig Verständnis habe man aber dafür, dass man mit einer fahrlässig in Kauf genommen Überschuldung die Handlungsfähigkeit des Klinikums gefährde. Erfolge verzeichnet man hingegen im ÖPNV: Die Einführung des LanDi markiere einen Qualitätssprung in der Versorgung, auch wenn hier noch Verbesserungspotenzial bestehe.</p>
<p>Nach Jahren stürmischen Wachstums gelte es nun, Erreichtes zu sichern. <em>„Wir werden auf viele Herausforderungen neue Antworten finden müssen“</em>, so Wolf abschließend. <em>„Man bleibt dran.“</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kommunalwahl</category>
                            
                        
                        
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