Pressemitteilung
„Unser Landkreis, unsere Verantwortung“ Offizieller Auftakt der Liste ÖDP/Aktive Bürger
Auch wenn natürlich der Wahlkampf längstens laufe, so wolle man sich doch in einem offiziellen Auftakt positionieren, so Karl Wolf und Markträtin Dr. Johanna Pix bei der Begrüßung. Diese leitete dann als Spitzenkandidatin ihrer Marktgemeinderatsliste den Abend mit kurzen Ausführungen zur örtlichen Gemeindepolitik ein.
Dr. Johanna Pix und Karl Wolf referierten zu aktuellen Themen von Landkreis und Gemeinden
Unser Landkreis, unsere Verantwortung, unser Engagement – dieses Leitmotto stehe für die anstehende Wahl, betont Kreisrat Karl Wolf. Nach drei Jahrzehnten der Fraktion ÖDP/Aktive Bürger im Kreistag könne man zu Recht auf gelebte Verantwortung und Engagement verweisen. Wolf nutzte die Gelegenheit, die aus seiner Sicht erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre vorzustellen: „Wir können Landkreis“ – das habe man in den letzten Jahren unter Beweis gestellt. Viele Themen wurden bereits vor Jahren angestoßen, auch wenn die Mehrheitsfraktionen sie zunächst oft abgelehnt hätten. Insgesamt habe man die finanziell guten Zeiten genutzt, um vieles auf den Weg zu bringen – etwa im Schulbereich, wo wegweisende Entscheidungen zur Neuausrichtung von Standorten getroffen wurden. Die heutige Schullandschaft könne sich sehen lassen.
Angesichts der erheblichen kommunalen Mittel stehe man besonders bei Investitionen in der Pflicht. Wolf hebt hervor, dass der Landkreis auf Initiative seiner Fraktion hin auf hochwertige, zukunftsfähige Baustandards setzt: „Dazu gehören ein guter Energiestandard, regenerative Beheizung und der vermehrte Einsatz von Holz als Baustoff.“ Die Energiewende müsse konsequent fortgesetzt werden, und in Zeiten zunehmender Flächenkonkurrenz dürfe kein Landkreisdach ungenutzt bleiben.
Eine der größten Herausforderungen bleibe der demografische Wandel. So sei es absehbar, dass man in vielen Bereichen auf einen Ärztemangel zulaufe – gerade in einer älter werdenden Bevölkerung mit steigendem Versorgungsbedarf. Hier seien die Kommunen unter Führung des Landkreises gefordert, massiv gegenzusteuern. Im Pflegebereich sei man bereits deutlich vorangekommen: „Der Neubau unserer Seniorenheime ist auf der Zielgeraden“, so Wolf erleichtert. Unter dem Motto „Wenn Bürokratie erdrückt – Pflegende Angehörige entlasten“ fordert er dringend ein neutrales Beratungsangebot, wie es in Nachbarlandkreisen bereits etabliert sei.
Kritisch sieht Wolf die Entwicklung des Klinikums. Wolf versprach Unterstützung seiner Gruppierung, wenn es darum gehe, im Rahmen der Krankenhausreform das Beste für die Bevölkerung zu erreichen. Wenig Verständnis habe man aber dafür, dass man mit einer fahrlässig in Kauf genommen Überschuldung die Handlungsfähigkeit des Klinikums gefährde. Erfolge verzeichnet man hingegen im ÖPNV: Die Einführung des LanDi markiere einen Qualitätssprung in der Versorgung, auch wenn hier noch Verbesserungspotenzial bestehe.
Nach Jahren stürmischen Wachstums gelte es nun, Erreichtes zu sichern. „Wir werden auf viele Herausforderungen neue Antworten finden müssen“, so Wolf abschließend. „Man bleibt dran.“
