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Von Parteispenden bis Krankenhauspolitik

ÖDP-Vertreter bei virtueller Landeslistenaufstellung

Im Januar hatten die örtlichen ÖDP-Mitglieder die Sonderdelegierten zur Bundestagswahl bestimmt. Am Samstag war es dann soweit. „Wir hätten uns zur Aufstellung der Landesliste natürlich gerne persönlich getroffen, mussten uns pandemiebedingt aber notgedrungen im Rahmen eines virtuellen Treffens austauschen“, so Daniela Blankenburg, örtliche ÖDP-Direktkandidatin. Und da stand einiges an: Allen voran klare Aussagen zu aktuellen politischen Herausforderungen, angestoßen in einem Impulsreferat von Landesvorstand Klaus Mrasek. „Da ist für mich vieles eine Herzensangelegenheit, das ich als Direktkandidatin auch vor Ort vertreten möchte“, kündigt Daniela Blankenburg bei dieser Gelegenheit an. So lege die Coronakrise die Folgen einer verfehlten Krankenhauspolitik schonungslos offen. Die Wortmeldungen zeigten dann auch inhaltliche Konfliktlinien zu den Grünen auf: Die ÖDP sei inzwischen die einzige Öko-Partei, die am kategorischen Nein zur Agrogentechnik festhalte, nachdem die Grünen dies in ihrem neuen Grundsatzprogramm deutlich abgeschwächt hätten. Man sei auch die einzige Öko-Partei, die klar für bundesweite Volksentscheide eintrete. Dem Establishment angenähert hätten sich die Grünen auch bei der Parteienfinanzierung durch die Wirtschaft. Im Gegensatz dazu bleibe die ÖDP per Satzung konzernspendenfrei. Dies um weiter unabhängig für Bürgerinteressen eintreten zu können. „Und wir sind die einzige Öko-Partei, die die Pflege- und Sorgearbeit in den Familien finanziell anerkennen will“, so Daniela Blankenburg, im Übrigen zweifache Mutter. Auch andere Probleme will man im ÖDP-Wahlkampf vor Ort thematisieren. So müsse endlich darüber diskutiert werden, wie lange es unendliches Wirtschaftswachstum in einem endlichen System geben könne, ohne den Planeten zu überfordern. Deutlich werde dies auch vor Ort, wenn das Isartal bald nur noch aus Hallen bestehe. Im Übrigen seien diese Fragen für den Klimawandel relevant. Mit der Wahl der Passauer Lehramtsstudentin Johanna Seitz zur niederbayerischen Spitzenkandidatin will die ÖDP den Generationswechsel voranbringen und auch jungen Menschen ein attraktives personelles Angebot machen. Neben Daniela Blankenburg nahmen auch Kreisvorsitzender Klaus Seufzger sowie die Kreisräte Karl Wolf und Alois Aigner an der Versammlung teil.
Bild: Kam motiviert aus der virtuellen Landesversammlung: Daniela Blankenburg will ÖDP-Themen vor Ort umsetzen

 

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