„Ein Landkreis geprägt von Herz und Verstand“

Abschlussveranstaltung von Landratskandidat Karl Wolf im Simbacher „Desperado“. „Ich stehe für einen Landkreis geprägt von Herz und Verstand“, so der Bewerber. Gute Angebote für Kinder, Jugendliche aber auch ältere Menschen seien dabei ebenso wichtig wie ein abwechslungsreiches Kultur- ,Freizeit- ,Sport- und Bildungsangebot sowie eine nachhaltige Wirtschaft.

Stephan Tafelmaier, örtlicher Listenbewerber, eröffnete die Veranstaltung bevor er das Wort an Karl Wolf übergab. „Nach zwei Jahrzehnten Verantwortung als Kreisrat und Fraktionsvorsitzender kenne ich den Landkreis und traue mir das Amt des Landrats zu“. Zudem zeichne ihn Lebens- und Berufserfahrung aus, um Dinge in Bewegung zu bringen. Als Gemeinderat habe er auch die untere kommunale Ebene kennen lernen dürfen. Zur örtlichen Gemeinde habe er eine sehr positive Beziehung, nachdem er sich als Fördervereinsvorsitzender für das Jugendtagungshaus in Haunersdorf engagiere. Ob Schulen, Straßen oder andere Infrastruktur: Der Landkreis stehe nicht zuletzt dank seiner Finanzkraft hervorragend da, bilanziert Wolf. „Ich bewerbe mich für die Nachfolge von Heinrich Trapp um das erfolgreich weiterzuführen. Seine Fraktion setze sich seit Jahren für alle Belange der Daseinsvorsorge ein, so sein Rückblick. Die Bürger würden stark von den Investitionen beispielsweise in die Schulen und Kliniken profitieren. Bei letzteren gehe es aber längst nicht mehr nur um Investitionen. „Die Sorge der Zukunft ist, wie man genügend Fachkräfte zur Aufrechterhaltung des Betriebes bekommt“. Ihm schwebe hier eine „Pflegeoffensive“ zur Gewinnung von Fachkräften vor. Beim Klinikbetrieb müsse man im Sinne der Bürger konstruktiv mit Deggendorf zusammenarbeiten, zugleich dort aber selbstbewusst eine gesunde Interessenvertretung wahrnehmen. Er könne im Übrigen als einziger Bewerber auf Klinikerfahrung verweisen. Vor Ort angepackt werden müssten aber auch weitere Themen wie Klimaschutz und Energiewende, so Wolf weiter. Hier sehe er vielfältige Aufgaben für den Landkreis: Ob bei eigenen Liegenschaften oder in einem besseren Beratungsangebot. „Nach Jahren eines stürmischen Wachstums gilt es jetzt das Erreichte zu sichern“, so Wolf zur Wirtschaftsentwicklung. Auch an einem Industriestandort bleibe ein starker Mittelstand bei Handwerk und Dienstleistung der beste Garant für eine gesunde Entwicklung. Neue Themen wie die Digitalisierung würden vieles verändern. Diese technologische Transformation gelte es aktiv zu gestalten. „Hier Menschen mitzunehmen und zu begleiten wird eine wichtige Zukunftsaufgabe werden“. Nachdem der massive Flächenverbrauch bei vielen Bürgern die Grenze der Akzeptanz erreicht habe, müssten auch neue Konzepte einer nachhaltigen Landnutzung diskutiert werden. Im Übrigen müsse man lernen, Ökologie und Ökonomie wieder gemeinsam zu denken. „Daraus ergeben sich viele neue Chancen für wirtschaftliche Stärke und Arbeitsplätze. Die jetzige Wirtschaftsförderung möchte ich in diesem Sinne zu einem „Büro für Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit“ umbauen“, so Wolf. Nachholbedarf habe der Landkreis beim Ausbau eines öffentlichen Verkehrsangebots. Was die E-Mobilität betrifft, müsse man ideologiefrei die Herausforderungen annehmen. Beim Thema Artenschutz sei der Landkreis Dank des Volksbegehrens inzwischen auf einem guten Weg. Man müsse da aber dran bleiben. Zum Schluss dann noch eine Überraschung: Die Kreistagskandidaten Stefan Nußbaumer und Stephan Tafelmaier, beide von Beruf Kaminkehrer, meldeten sich mit Glückwünschen für die Landratswahl am 15 März zu Wort. Beide stammen im Übrigen aus der Gemeinde Simbach.

„Glück auf“ für Landratsbewerber Karl Wolf von den Kaminkehrern Stephan Tafelmaier und Stefan Nußbaumer (M.). Mit dabei Heike Aichner, Martin Gegenfurtner, Ruth Schmidbauer, Kreisrat Alois Aigner und Anna Aigner (v.l.)


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