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Fröhlich bleiben!

Umweltpsychologen (ja, die gibt es…) erforschen unter anderem die Frage, warum es dem Menschen so schwerfällt, sein umweltgefährdendes Verhalten zu ändern. Eine Empfehlung dieser Fachwissenschaft lautet: Da der Mensch nicht gerne mit Großproblemen konfrontiert werden möchte, sollten Aufklärung und Transformationsvorschläge vor allem schön optimistisch vorgebracht werden. Menschen wollen nämlich gewinnen, nicht verlieren.

Markus Rex, Leiter der größten je durchgeführten Polarexpedition hat nach glücklicher Rückkehr aus dem „ewigen Eis“ der Arktis so gesprochen: „Wir haben dem arktischen Meereis beim Sterben zugesehen… Das Eis sterben zu sehen tut weh. Wir sollten alles daransetzen, es auch für künftige Generationen zu erhalten.“

Fast gleichzeitig hat das Bundesamt für Naturschutz die „Rote Liste“ der bedrohten Arten aktualisiert: Jede dritte wild lebende Säugetierart in Deutschland steht vor dem Aussterben.

Und wenige Tage später meldete sich die „Nationale Akademie der Wissenschaften“ zu Wort: Die Funktionsfähigkeit der Ökosysteme (Klima, Boden, Wasser, Artenvielfalt) sei massiv bedroht, u.a. deshalb, weil in der Industriegesellschaft viel zu viel Fleisch produziert und konsumiert wird.

Bitte fröhlich-optimistisch bleiben! Unbedingt mit Gewinner-Habitus auftreten! Nicht vom Sterben reden und schon gar nicht vom Aussterben!


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