Klaus Seufzger neuer ÖDP-Kreisvorsitzender

Gemeinwohlorientierung der Wirtschaft gefordert – „Garantiert frei von Konzernspenden“ Die diesjährige Jahreshauptversammlung des ÖDP-Kreisverbands führte zu einem Führungswechsel. Klaus Seufzger übernimmt die Leitung des Kreisverbands.

Klaus Eschlwech konnte zur Jahreshauptversammlung neben zahlreich erschienen Mitgliedern mit Franz Zirngibl, Stefan Nußbaumer, Alois Aigner, Dr. Helmut Pix und Karl Wolf auch einige Kommunalpolitiker begrüßen. Klaus Eschlwech ließ die zurückliegende Periode mit einer Auswahl von Themen noch einmal Revue passieren. Highlight sei sicherlich die Bundestagswahl gewesen, wo die ÖDP bei der absoluten Stimmenzahl nochmals zulegen konnte. „Das war ein guter Start für Klaus Seufzger“, so Eschlwech. Weiter habe man sich in einer entwicklungspolitischen Veranstaltung mit Misereor über Fluchtursachen informiert. In eine ähnliche Richtung ging ein Referat mit einem Vertreter der Milchviehhalter. Welche Probleme die aktuell verfehlte Agrar- und Handelspolitik auf beiden Seiten unseres Erdballs verursacht, war dann Thema seines Vortrags. Wachsen oder weichen ist kein Zukunftsmodell für die deutsche Landwirtschaft. Dies das Ergebnis eines agrarpolitischen Gedankenaustausches mit Edith Lirsch der Landesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft auf dem Aignerhof in Reisbach. Thema der ÖDP auch die Innere Sicherheit, wo man sich mit den aktuellen Polizeigesetzen beschäftigte. „Am PULS der Zeit mit intelligenter Logistik“, unter dieser Überschrift stand eine von Albert Gangl organisierte Besichtigung des Technologiezentrums PULS in Dingolfing. In einem Vor-Ort-Termin informierte sich Klaus Seufzger über das A92-Lärmproblem, das viele Anlieger trifft. Über E-Autos informieren und Probefahren unter diesem Motto stand ein ÖDP-Stand beim Hoffest der Familie Aigner in Reisbach. Was Sorge bereite, sei der gerade im Landkreis gravierende Flächenverbrauch. 50-Hektarweise bestes Ackerland zu versiegeln sei kein Zukunftsmodell. „Garantiert frei von Konzernspenden und nur dem Allgemeinwohl verpflichtet“, das sei weiterhin das Motto der ÖDP, so Eschlwechs Ausblick. Der Kampf gegen den Lobbyismus bleibe noch lange eine Aufgabe. Der anschließende Kassenbericht von Schatzmeister Alois Aigner lies den Schluss zu, dass die ÖDP auch weiterhin über ausreichende finanzielle Grundlagen für ihre politische Arbeit verfüge. Auf Antrag der Kassenprüferin Brigitte Rieger war dann dessen einstimmige Entlastung nur die logische Folge. Hauptpunkt des Abends dann die turnusgemäßen Neuwahlen. Die Wahlleitung übernahm Franz Zirngibl assistiert von Ruth Schmidbauer und Johann Plötz. Einstimmig gewählter neuer Vorsitzender wurde dann der bisherige Stellvertreter Klaus Seufzger, nachdem Klaus Eschlwech sein Amt an der Spitze aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte. Mit dem 36-jährigen Dingolfinger erfährt das ÖDP-Kreisteam eine deutliche Verjüngung. Zu gleichberechtigten Stellvertretern wurden Stefan Nußbaumer und Klaus Eschlwech gewählt. Mit Alois Aigner aus Reisbach bleibt das Amt des Schatzmeisters in bewährten Händen. Die vorgeschriebene Kontrolle erfährt er wie bisher von den Kassenprüfern Franz Roßteuscher und Brigitte Rieger. Auch die Besetzung der Protokollführung war mit dem Moosthenninger Albert Gangl von Kontinuität geprägt. Mit Ruth Schmidbauer, Maria Gsödl, Daniela Blankenburg, Karl Wolf, Manfred Holzner, Dr. Helmut Pix, Franz Zirngibl, Hans Plötz, Gerhard Gsödl wollen weitere Aktive als Beisitzer mitzuarbeiten. Klaus Seufzger bedankte sich bei seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit und berichtete abschließend über die beim Wahlworkshop des Landesverbands in Landshut erarbeiteten Konzepte. Im Übrigen werde man sich demnächst zu weiteren Vorbereitungen des Wahlkampfs treffen.

Bild: Im neuen ÖDP-Team dabei: Albert Gangl, Johann Plötz, Franz Zirngibl, Brigitte Rieger, die Landtagskandidaten Klaus Seufger und Alois Aigner, Klaus Eschlwech, Bezirkstagskandidatin Ruth Schmidbauer, Matthias Kurz und Bezirkstagskandidat Stefan Nußbaumer (v.l.)

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