Fast 100.000 Unterschriften gesammelt! „Rettet die Bienen!“ eingereicht – Dank an Unterstützer

Die ÖDP hat am Freitag die Zulassungsunterschriften für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ im Innenministerium eingereicht. Insgesamt wurde es von 94.700 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet, darunter auch eine ansehnliche Zahl aus dem Landkreis.

„94.700 Unterschriften sind eine phantastische Zahl. Vor allem wenn man bedenkt, in welch kurzem Zeitraum dies geschafft wurde. Wir bedanken uns sehr herzlich bei den vielen  fleißigen Unterstützern auch im Landkreis“, so ÖDP-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Klaus Seufzger in einer Pressemitteilung. Die ÖDP hatte das Volksbegehren vor wenigen Monaten zusammen mit über 80 Bündnispartnern gestartet, weil sie „dem größten Artensterben seit Menschengedenken nicht mehr tatenlos zusehen wollte“. „Stirbt die Biene stirbt der Mensch“. Mit dem vorgelegten Gesetzentwurf will man dagegen angehen. Es soll ein Biotopverbund in Bayern geschaffen werden, der für den Erhalt der Artenvielfalt wichtig ist. „Wichtig ist uns aber auch, dass wir für die Landwirte eine Trendwende einläuten. Denn wir haben ja auch noch ein massives Höfesterben. Auch die Bauern sind Leidtragende der verfehlten Agrarpolitik. Wir wollen endlich faire Bedingungen für unsere Landwirte“, so Landtagskandidat Alois Aigner. Nach Ansicht der ÖDP müsse „endlich der Irrweg der exportorientierten Turbolandwirtschaft gestoppt werden, der zudem auch noch die Bauern in den Entwicklungsländern ruiniert“. Nach der Prüfung des Volksbegehrens muss das Innenministerium bis spätestens 16. November entscheiden, ob es den Gesetzentwurf zulässt. Im Frühjahr könnte dann die 14-tägige Eintragungsfrist in den Rathäusern sein, damit es anschließend zum eigentlichen Volksentscheid kommt.

Fast 100.000 Unterstützer: Dem Zug zum Innenministerium hatten sich auch örtliche Aktive angeschlossen.

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