Die Bauern und die Bienen retten

AbL-Info morgen Mittwoch in Mamming – GAP benachteiligt Bayern Der Bauernverband macht derzeit gegen das laufende Volksbegehren mobil. Mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) gibt es neben den Ökoanbauverbänden auch andere landwirtschaftliche Interessenvertreter, die das Volksbegehren unterstützen. AbL-Landesvorsitzender Sepp Schmid erläutert am kommenden Mittwoch in Mamming seine Gründe für die Unterstützung.

„Der Bauernverband macht mit bewussten Vereinfachungen und Falschdarstellungen Stimmung gegen das Volksbegehren“, so die AbL auf ihrer Internetseite. Der örtliche Unterstützerkreis hat diese jetzt als einen mit dem BBV konkurrierenden Verband eingeladen. „In der AbL haben sich sowohl konventionell als auch ökologisch wirtschaftende Betriebe zusammengeschlossen, die unabhängig von ihrer Betriebsgröße, den weiteren Weg in eine industrielle Landwirtschaft nicht mitgehen wollen“, so die Eigenvorstellung des Verbands. Er beschäftigt sich deshalb in seinem Vortrag zwar auch mit dem Bienenvolksbegehren geht aber insbesondere auf die allgemeinen agrarpolitischen Rahmenbedingungen ein. Lösungsmöglichkeiten sieht er u.a. bei den jetzigen GAP-Verhandlungen und insbesondere deren Umsetzung durch Bund und Land. Es würden immer mehr Landwirte erkennen, dass die bayerischen Strukturen bei der Förderung vernachlässigt würden. Und dies mit dem Segen des BBV. Ausdruck fand die Unzufriedenheit jüngst in einem niederbayerischen Landkreis, wo neben dem Kreisobmann die komplette BBV-Vorstandschaft zurücktrat. Deren Begründung: Der Verband vertritt seine Mitglieder nicht mehr. Sepp Schmid wird Gegenvorschläge für eine Agrarpolitik unterbreiten, die geeignet ist, die Höfe und die Bienen gleichermaßen zu retten. Der Vortrag findet am morgigen Mittwoch um 19.30 beim Apfelbeck in Mamming statt.

AbL-Vorsitzender Sepp Schmid referiert zum Thema Benachteiligung Bayerns bei den GAP-Verhandlungen

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