25.08.2017

Am PULS der Zeit mit intelligenter Logistik

ÖDP besichtigt Technologiezentrum Logistiksysteme „PULS“. Wie kann Produktionslogistik im Zeitalter von Digitalisierung und Industrie 4.0 aussehen? Dies war das Thema einer Besichtigung von ÖDP Kreisverband und Kommunalpolitikern am Technologiezentrum PULS in der Dingolfinger Bräuhausgasse.

Die ÖDP-Besuchergruppe zeigte sich als interessiertes Publikum einer Führung durch das Dingolfinger PULS.

„TZ PULS“ steht für Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme. „Die Stadt Dingolfing und die Hochschule Landshut haben unter enger Einbindung regionaler Industriepartner die Errichtung dieses Technologiezentrums vorangebracht“, so Organisator Albert Gangl vom ÖDP-Kreisteam bei der Begrüßung. Dabei konnte er mit Susanne Unger, Franz Zirngibl und Karl Wolf auch Kommunalpolitiker sowie den Bundestagskandidaten Klaus Seufzger willkommen heißen. Das Technologiezentrum in Dingolfing sollte in seiner Idee die Forschungslandschaft Niederbayerns bereichern und eine enge Vernetzung mit Industrieunternehmen in der Region ermöglichen. So arbeiten, lehren und forschen
seit April 2016 an der neuen Außenstelle der Hochschule Landshut vier Professoren gemeinsam mit ihren Mitarbeitern an den Themen intelligente Produktionslogistik, Digitalisierung, Industrie 4.0 und Lean Management. Das Ziel von PULS sei es, durch gemeinsame Forschung mit der Industrie sowie dem Wissenstransfer aus Produktion und Logistik die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken. „Herzstück des PULS ist die 900 m² große Lern- und Musterfabrik, die ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Hochschullandschaft darstellt und die ideale Plattform als Demonstrations- und Forschungsort bildet“, so Sven Rittberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am PULS, der die Gruppe dann durch die Musterfabrik führte. In der Halle können innovative Technologien und intelligente Produktions- und Logistiksysteme im Einsatz besichtigt werden, was die Teilnehmer dann bei Ihrem Rundgang auch erleben konnten. Sven Rittberger erläuterte an den einzelnen Stationen, wie effiziente Prozesse geplant und umgesetzt werden und welche Dienstleistung das TZ PULS anbieten könne. Er stellte sich abschließend den vielen Fragen der technisch interessierten Besucher. Darunter auch kritischen Fragen wie dem enormen Flächenverbrauch Logistik und dem CO2-intensiven Transportaufwand, denn nach wie vor würde die Straße zum Lagerhaus gemacht. Kreisrat Karl Wolf bedankte sich im Namen der Teilnehmer für die sehr informative Führung. Das PULS sei zweifelsohne ein Beispiel gelungener Zusammenarbeit von Wissenschaft, Kommunen und Wirtschaft. Es helfe, im Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben, so Wolf abschließend.